„Hollywood Smile“ ist ein Werbebegriff, keine Diagnose. Am sichersten versteht man darunter einen abgestimmten Plan für das Lächeln, der mit der Mundgesundheit beginnt und dann Farbe, Proportionen, Zahnstellung und Funktion berücksichtigt. An manchen Zähnen wird dabei möglicherweise gar nicht gebohrt, an anderen restaurativ behandelt.
Mit der Gesundheit beginnen
Karies, Parodontitis, Infektionen und ein instabiler Biss sollten vor ästhetischen Arbeiten diagnostiziert werden. Erkrankungen mit neuen Restaurationen zu überdecken, beseitigt das zugrunde liegende Problem nicht.
Die am wenigsten invasive geeignete Option wählen
Bleaching kann die natürliche Farbe verändern, Kieferorthopädie die Stellung, Bonding kann Form hinzufügen, Veneers bedecken die Vorderfläche und Kronen stellen strukturell geschwächte Zähne wieder her. Der Plan kann Optionen kombinieren.
Individuell gestalten
Die Zahnproportionen sollten zu Lippen, Gesicht, Aussprache und Lachlinie passen. Ein digitales Design und ein Mock-up verbessern die Kommunikation, das Endergebnis hängt aber weiterhin von Biologie, Material und klinischer Ausführung ab.
Einheitspakete vermeiden
Ein festes Paket mit 20 Kronen ersetzt keine Diagnose Zahn für Zahn. Fragen Sie, welche Zähne behandelt werden müssen, welche unbehandelt bleiben können und warum welche Art von Restauration vorgeschlagen wird.
Die Pflege vor der Behandlung planen
Klären Sie, wie die Restaurationen gereinigt werden, ob ein Knirscherschutz empfohlen wird, welche Kontrollen nötig sind und wie Reparatur oder Ersatz geregelt sind.